Tipps zu Social Media – Teil 1 – die Grundlagen

Januar 27th, 2010 | Tags: , , ,
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Im Rahmen meiner Arbeit als Diplomand bei YOUNECT kümmere ich mich auch um den Bereich der Social Media (SM). Da viele (gerade Firmen) denken, dass SM das große und ultimative Ding ist, dachte ich mir sei diese kleine Reihe von Tipps ein guter Einstieg für Unternehmen die sich in die große Welt der SM wagen wollen.

Danger Thin Ice (cc) by k8marieuk via Flickr

Danger Thin Ice (cc) by k8marieuk via Flickr

Die Gefahren von Social Media

Anders als bei alten Marketing-Maßnahmen besteht bei SM immer die Möglichkeit, dass der Kunde auch seine Meinung dazu abgibt. Im besten Fall sind es positive Kommentare, aber auch negatives kann dabei vom “Kunden” veröffentlicht werden. Dieser Gefahr sollte man sich stets bewusst sein und im Vorfeld sollte eine Strategie entwickelt werden, wie man mit negativen Dingen umgeht.

Listen (cc) by Fe Ilya via Flickr

Listen (cc) by Fe Ilya via Flickr

Zuhören, beherzigen und reagieren.

Das wichtigste beim Einsatz von SM ist es anderen zuzuhören. Dazu gehören das Lesen von Kommentaren, das nachverfolgen von Thematisch ähnlichen Themen (Twitter) und das gezielte Suchen nach Informationen, Meinungen. Zum Beispiel schaut man sich einfach mal im Netz um, ob es nicht schon Blogs, Foren und Webseiten gibt, die sich mit dem eigenen Thema beschäftigen. Liest man sich ein paar Dinge darauf durch wird man sicher auch die eine oder andere Diskussion finden. Jetzt nicht gleich reinplatzen und die große Werbetrommel rühren! Ist es gerechtfertigt was dort besprochen wird? Sehen sie das auch so, oder haben sie eine andere Sicht? Wenn es was Negatives ist, machen Sie es genau so?
Erst dann, wenn Sie sich sicher sind, dass das was sie schreiben wollen ist Sinnvoll und trägt dem Thema bei, sollten Sie auch etwas dazu sagen. Aber keine Werbung.

Kitten Porn (cc) by *n3wjack's world in pixels via Flickr

Kitten Porn (cc) by *n3wjack's world in pixels via Flickr

Das Netzt ist nicht nur für Porno und Werbung da.

Halten Sie sich zurück, wenn es darum geht Werbung für sich zu machen. Schreiben Sie nicht überall den Link zu ihrer Produkteseite noch dazu. Wenn Sie durch Inhalt überzeugen können, werden die Leute schon von sich aus Informationen zu Ihnen und ihrem Produkt suchen, und sie im einfachsten Fall direkt kontaktieren. Also seien sie präsent, aber nicht aufdringlich.

Zensur mag keiner

Wenn es dann doch mal so weit ist, und sie haben einen negativen Kommentar erhalten, sollten Sie tunlichst vermeiden diesen wieder zu löschen. Das kommt raus! Und wenn es “nur” die Person ist, die das negative geschrieben hat. Und die Laune der Person, die sich eh schon beklagt hat, wird dadurch sicher nicht besser! Im schlimmsten Fall schlägt das Wellen in Bereiche, die sie nicht mehr kontrollieren können. Natürlich muss man sich nicht alles gefallen lassen.

Zeigen Sie Gesicht

Social Media ist eigentlich eine Face to Face Geschichte. Übertragen auf Firmen heißt das: Verstecken Sie sich nicht hinter dem Firmenlogo. Teilen Sie den Menschen mit, wer denn da was schreibt. Zeigen Sie Fotos, Videos, wenn es sein muss auch Zeichnungen ihrer Kinder (Beachten Sie aber das Urheberrecht Ihrer Kinder).

Die Vogel Strauß Methode sollte unterlassen werden

Wenn Sie schon mal den Schritt ins soziale Netz gewagt haben müssen Sie auch Präsens zeigen. Wenn Sie auf Dinge (Missstände) hingewiesen werden, gehen Sie dem nach. Melden Sie sich zu Wort. Beklagt jemand, dass Ihr Produkt nicht so funktioniert, wie es sein sollte helfen Sie ihm. Evtl. hat er es ja ganz falsch bedient. Evtl. arbeiten Sie ja auch schon an einer Verbesserung. Das sind Informationen die wichtig sind und mitgeteilt werden sollten.

Aussichten wie es weiter gehen soll

In den nächsten Teilen möchte ich Ihnen ein paar Möglichkeiten des Social Media vorstellen. Beginnend bei Blogs, über Twitter bis hin zu Social Networks.
Wenn Sie Anregungen, Ideen oder Wünsche haben was hier fehlt oder ergänzt werden sollte, bitte ich Sie einfach einen Kommentar zu hinterlassen.

Dieser Artikel ist auch auf dem YOUNECT-Blog erschienen.

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